Lehmkuhl Fahrräder
Lehmkuhl Die Marke der Fachhändler

Händler-News

Kunden ist Service wichtiger als der Preis

Der größte Teil der Fahrradkäufer wünscht sich vor allem Service und Beratung. Das hat eine große Umfrage des Oldenburger Fahrradherstellers Lehmkuhl ergeben.

 Demnach finden mehr als 80 Prozent der Befragten eine gute Beratung und einen guten Service wichtig oder sogar sehr wichtig. Einen günstigen Preis sehen dagegen nur knapp 30 Prozent als wichtiges Kriterium für eine Kaufentscheidung. „Das sind gute Nachrichten für Fachhändler“, sagt Lehmkuhl-Vertriebsleiter Günter Beske. Schließlich könnten Sie sich durch eine kompetente Beratung und einen zuverlässigen Service von den Wettbewerbern im Internet und den Fahrrad-Discountern absetzen.

Zudem waren Kunden, die ihr Fahrrad beim Fachhändler gekauft haben, deutlich zufriedener mit Service, Beratung und der Einstellung der Sitzposition. Der vielfach von Händlern befürchtete Beratungsklau – die Kunden informieren sich beim Händler und kaufen im Internet – findet so gut wie nicht statt. Eher verhält es sich umgekehrt: Die Kunden informieren sich im Internet und kaufen dann beim Händler, berichtet Beske. 

Außerdem hat die Umfrage ergeben, dass rund ein Drittel aller Freizeitradler zumindest hin und wieder Beschwerden beim Radfahren hat.  Jeder zehnte Fahrer hat sogar regelmäßig Schmerzen beim Tritt in die Pedale. Rund 70 Prozent tut beim Radfahren der Po weh. Bei einem Viertel schmerzen die Handgelenke. Jeder Fünfte hat Probleme mit dem Nacken.

„Bike-Fitting ist also ein Riesenthema für den Fachhandel“, folgert Beske, der vor einem Jahr die Initiative Gesundes Radfahren gemeinsam mit dem Ergonomie-Experten Dr. Kim Tofaute ins Leben gerufen hat. Händler die diesen Service anbieten könnten und dazu noch biometrisch optimierte Fahrräder im Angebot hätten, könnten ihre Kompetenz gegenüber dem Wettbewerb stärken. Außerdem lasse sich damit Geld verdienen. Rund 80 Prozent der Befragten würden für eine professionellere Einstellung des Fahrrads etwas bezahlen.

Bei der Umfrage zum Fahrradkauf hat Lehmkuhl im Oktober und November 2017 rund 500 zufällig ausgewählte Menschen in ganz Deutschland online befragt.

 

Händler lernen neue Motoren kennen

Experten von Shimano und Bafang haben Ende Februar mehr als 60 Lehmkuhl-Händler geschult. Auf dem Programm standen vor allem die technischen Neuerungen der Motorenhersteller.

Die Entwicklung bei den Motoren für Pedelecs schreitet schnell voran. Damit Händler und Werkstatt-Mitarbeiter Schritt halten und immer auf dem neusten Stand sind, hat Lehmkuhl zu Schulungen über die Mittelmotoren von Shimano und Bafang eingeladen.

Die Händler zeigten sich äußerst wissbegierig und lobten die verständlichen Vorträge von Philipp Becker (Shimano) und André Fuchs (Bafang).

Doch damit nicht genug. Im April geht es bereits weiter mit dem Schulungsprogramm von Lehmkuhl. Dann steht wieder das Thema Bike-Fitting auf dem Programm.

Lehmkuhl-Händler lernen Bike-Fitting

Der Experte Dr. Kim Tofaute brachte rund 100 Lehmkuhl-Händlern bei, wie sie ihre Kunden richtig auf dem Fahrrad einstellen. Sie können sich jetzt "Biometrie geschulte Fachhändler" nennen.

Lehmkuhl hat seine rund 100 Premium-Händler zu Experten im Bike-Fitting gemacht. Der Biometrie-Experte Dr. Kim Tofaute hat jetzt die Händler im richtigen Bike-Fitting geschult. Eine Serviceleistung, die sie demnächst in ihren Geschäften anbieten können, um sich vom Wettbewerb abzuheben.

 Die Schulung ist Teil des Konzepts „Gesundheit auf 2 Rädern“, das Lehmkuhl für diese Saison gestartet hat.

 An drei Tagen schulte Tofaute die Händler darin, die Räder optimal für die Kunden einzustellen. „Das Bike-Fitting ist ein toller Service, den Sie künftig Ihren Kunden bieten können“, betonte Tofaute. Der Ergonomie-Experte (Sports Ergonomics Consulting) mit Studios in Koblenz und Mannheim, stellt sonst Weltklasse-Radfahrer und –Triathleten auf die richtige Sitzposition ein, damit sie 100 Prozent Leistung abrufen können. „Bei Freizeitradlern geht es vor allem darum, ein komfortables Fahrgefühl zu schaffen und Schmerzen zu vermeiden“, sagte Tofaute.

Dass es beim Bike-Fitting im Laden auch auf die Darstellung ankommt, erklärte Stefan Freiwald, Leiter der PR- und Marketing-Agentur Freiwald Kommunikation. So bekommen die Händler ein Biometrie-Siegel, das Sie für Ihre Werbung nutzen können und weiteres verkaufsunterstützendes Material. 

 Die Händler zeigten sich begeistert von den Vorträgen der Experten und machten bei den praktischen Übungen in kleinen Gruppen eifrig mit. Insgesamt gab es fünf Schulungen an drei Tagen, davon vier bei FAMO in Oldenburg und eine in einem Seminarraum im Volksparkstadion in Hamburg mit anschließender Besichtigung der Arena.

Schulungen ausgebucht

Das Konzept "Gesundheit auf 2 Rädern" kommt bei den Fachhändlern gut an. Rund 100 nehmen vom 7. bis zum 9. Februar 2017 an der großen Händler-Schulung zum Thema Bike-Fitting teil.

Wer richtig sitzt, fährt schneller und länger schmerzfrei. Die einfache Formel gilt nicht nur für die Radprofis und Amateur-Rennfahrer, die Sportwissenschaftler Dr. Kim Tofaute normalerweise betreut. „Viele Freizeitradler meinen, Schmerzen seien beim Fahren normal“, weiß der Bike-Fitting-Experte aus Erfahrung. Aber mit einem biometrisch optimierten Fahrrad das perfekt auf den Fahrer abgestimmt sei, ließen sich solche Schmerzen vermeiden.

Das biometrisch optimierte Fahrrad mit vielen über das übliche Maß hinausgehenden Verstellmöglichkeiten hat Lehmkuhl bereits entwickelt. Doch ohne die richtige Einstellung nützt das wenig, weiß Tofaute. Daher schult er diesen Winter die Lehmkuhl-Händler darin, die richtige Einstellung für ihre Kunden zu finden. Auf der Hausmesse des Herstellers bei Nordwolle in Delmenhorst am 12. und 13. November stellt er die Schulungen vor, an deren Ende die Händler ein Biometrie-Siegel erhalten, mit dem sie auch werben können.

„Viele wissen natürlich, wie man ein Rad in etwa einstellt“, sagt der Experte. Doch gerade um weniger durchtrainierten Menschen, die eventuell bereits Probleme am Rücken oder den Knien hätten, möglichst angenehmes Fahren zu ermöglichen, gelte es wichtige Regeln zu beachten. „Da reicht Pi mal Daumen nicht.“ Dennoch könnte jeder Händler diese Regeln lernen und sich mit dieser Expertise von der Konkurrenz abheben.

Der Sportwissenschaftler Dr. Kim Tofaute (45) ist einer der renommiertesten Biometrie-Experten in Deutschland. Er arbeitet für namhafte Profisportler ebenso wie für Hobby-Rennfahrer. Früher ist er selbst als Rennfahrer auf der Straße und im Gelände unterwegs gewesen. Er war unter anderem Vize-Weltmeister im Mountainbike-Fahren.